Kaum noch Übernahmen bei OTAs erwartet
Für das nächste Jahr werden kaum mehr Fusionen und Übernahmen bei OTAs erwartet, so eine Studie des Finanzdienstleisters BTIG. Das Unternehmen schätzt, dass Airbnb, Booking und Expedia 2025 einen freien Cashflow von 14 bis 15 Milliarden Euro generieren werden, wovon voraussichtlich rund 12 Milliarden Euro in Aktienrückkäufe laufen sollen.

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Bei OTAs soll es weniger Übernahmen und Fusionen geben
Die QR-Code & Hotel-App-Falle
90% der Hotel Gäste ignorieren Apps und QR-Codes. Besser sind Tablets in den Zimmern. Sie ziehen Aufmerksamkeit auf sich - und ermöglichen 50.000 $/Jahr an Upsells und Einsparungen. Roomers hat den vergleich gemacht. Zum Ergebnis
Der Rückgang von Übernahmen und Fusionen liege unter anderem an dem "wenig fusionsfreudigen regulatorischen Umfeld" in den USA und Europa, meint Skift-Chefredakteur Dennis Schaal. Es stünde hinsichtlich M&A-Transaktionen, wie sie etwa 2015, als Expedia Home Away (Vrbo), Travelocity und Orbitz Worldwide für fast 5,7 Milliarden Dollar übernommen hat, eine "nicht sonderlich aufregende Zeit" bevor.
Aktienrückkäufe werden vom Markt oft positiv bewertet, weil das Unternehmen seine eigenen Aktien als gute Anlage bewertet und durch den Ankauf der Kurs gestützt wird, was wiederum allen anderen Aktionären zugutekommt. Auch wird eine Übernahme durch den Kauf eigener Aktien erschwert. Skift (Abo)